Ernährung

BARF, Nassfutter oder Trockenfutter?

Die Debatte um die beste Hundefütterung ist endlos: BARF-Anhänger schwören auf rohes Fleisch, Trockenfutter-Fans loben die Bequemlichkeit, Nassfutter-Befürworter betonen den Wasseranteil. Die Wahrheit ist: Keine der Methoden ist pauschal besser. Entscheidend ist, dass du die gewählte Methode qualitativ hochwertig und langfristig durchhältst.

BARF — Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

BARF bedeutet rohes Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse und Obst. Vorteil: Natürliche Zutaten, keine Zusatzstoffe, oft bessere Verträglichkeit. Nachteil: Erfordert genaue Planung, um Mangelernährung zu vermeiden (Calcium, Jod, Vitamine, Spurenelemente). Frisches Fleisch muss gekühlt gelagert werden und hat ein höheres Keimrisiko. Die Kosten liegen oft höher als bei Fertigfutter.

Trockenfutter — Bequem und lagerfähig

Trockenfutter ist der Klassiker: lange haltbar, einfach zu portionieren, gut für die Zahnhygiene (durch das Kauen). Nachteil: Niedriger Wasseranteil (oft nur 8–10%), was die Nieren belasten kann, wenn der Hund zu wenig trinkt. Qualität schwankt enorm — auf hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide achten.

Nassfutter — Hoher Wasseranteil, hohe Akzeptanz

Nassfutter hat einen Wasseranteil von 60–80%, was die Nieren entlastet und die Flüssigkeitszufuhr sicherstellt. Die meisten Hunde finden es besonders schmackhaft. Nachteil: Höherer Preis, kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen, schlechter für die Zahnhygiene als Trockenfutter.

Die wichtigste Regel: Qualität vor Ideologie

Entscheide dich für die Fütterungsart, die du im Alltag konsequent und qualitativ hochwertig durchhalten kannst. Ein Hund bekommt keine Mangelernährung von gutem Trockenfutter — aber sehr wohl von schlecht geplantem BARF. Wenn du BARF füttern möchtest: Lass dich von einem Tierarzt oder einer Ernährungsberaterin beraten.

Fütterungs-Tracking mit PfotenPass

Im PfotenPass Welpen-Modus kannst du unabhängig von der Fütterungsart jede Mahlzeit protokollieren. Der integrierte Portionsrechner hilft dir, die richtige Menge zu finden — egal ob BARF, Trocken- oder Nassfutter.

Häufige Fragen

Kann ich BARF und Trockenfutter mischen?
Ja, das ist möglich. Viele Besitzer füttern morgens Trockenfutter und abends BARF. Wichtig ist, dass die Gesamtration ausgewogen ist und der Hund gut verdaut.
Was kostet BARF im Vergleich zu Trockenfutter?
BARF ist meist 20–50% teurer als hochwertiges Trockenfutter, abhängig von der Fleischquelle. Manche Besitzer reduzieren die Kosten durch Großbestellungen oder die Zusammenarbeit mit einem Schlachter.

Passende Trainingsprogramme

Fütterungsplan in der App

Im PfotenPass Welpen-Modus findest du einen Fütterungsplan mit integriertem Portionsrechner — perfekt abgestimmt auf das Gewicht deines Welpen.

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